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Internationaler Vertrieb für deutsche TV-Dokumentationen auch in Osteuropa erfolgreich

DISCOP und Sunny Side of the Doc 2010: united docs begeistert mit Geschichtsprogrammen

Köln/Budapest/La Rochelle, 05. Juli 2010 – Zufrieden ist das Vertriebsteam der united docs von der diesjährigen DISCOP, Osteuropas wichtigster internationaler TV-Messe, und der Sunny Side of the Doc zurückgekehrt. Besonders die Geschichtsdokumentationen haben sich gut verkauft. Tschechien sicherte sich zehn Programmstunden, darunter „The 1990s: Reunification of a Nation“ (2 x 52’). Russland kaufte ein siebenstündiges Geschichtspaket. Insgesamt 27 Programmstunden inklusive neun neuer mare TV-Folgen gingen nach Kroatien. Den größten Erfolg verzeichnete die fünfteilige HD-Reihe „Pioneers Turned Millionaires“ (5x52’) mit Verkäufen nach Australien, Neuseeland, China, USA, Lateinamerika, Osteuropa sowie nach Skandinavien, Italien, Frankreich und in die Schweiz. Auch die neuesten Programme der united docs stießen auf internationales Interesse. Darunter die Curtent Affairs-Dokumentationen „Golden Age? The Duplicitous Gold Trade“ (45’) und „The Jewish Lobby“ (45’), die Aspekte der Wirtschaftskrise betrachten. Geschichts-Highlights waren die Produktionen „American Germany“ (45’) und „To Russia with Jazz“ (90’).

„Unsere Geschichtsdokumentationen liegen im Trend der internationeln Programmeinkäufer,“ so Silke Spahr, Geschäftsführerin der united docs. „Die Öffnung zwischen Ost und West ist nach wie vor ein weltbewegendes Thema. Hier gibt es immer noch Informationsbedarf – und das nicht nur in den Ländern hinter dem einstigen Eisernen Vorhang. TV-Dokumentationen, die Hintergründe historischer Ereignisse im internationalen Zusammenhang betrachten, können einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten.“

Bestes Beispiel ist der Erfolg der Dokumentation „Jazz für die Russen“, die die Tournee der ersten amerikanischen Big Band auf sowjetischem Boden begleitet. Bereits 1962, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, begeistern 19 Jazzmusiker unter der Leitung von Benny Goodmann rund 180.000 Fans in Moskau, Sotschi, Tiflis, Taschkent, Leningrad und Kiew. Die 30 Jazzkonzerte sind die Antwort der Amerikaner auf Chruschtschows Kulturoffensive, der sowjetische Tänzer und Tastenakrobaten in die Welt hinausgesandt hat. Ein Machtkampf der beiden vermeintlichen Erzfeinde auf gesellschaftlicher Ebene, um sozio-kulturelle Einflüsse in die Herzen und Köpfe der Menschen zu verankern.