Erfolgreiche MIPTV und Nominierung für den Banff Award 2010
Köln/Cannes, 22. April 2010 – Nachdem „Vom Pionier zum Millionär“ (5x43’) bereits auf der MIPDOC erfolgreich war, avancierte die fünteilige HD-Doku-Reihe auf der MIPTV zum absoluten Verkaufs-highlight: Programmeinkäufer von Nordamerika bis Japan haben die Unternehmensgeschichten über Levi Strauss, Heinz Ketchup, Steinway & Söhne und Boeing angefragt. Der Öko-Krimi „Lachsfieber“ (52’) ist neben Polen und Tschechien auch nach Finnland, Norwegen, Spanien und in die Schweiz verkauft worden. Frankreich hat weitere 20 Stunden aus der NDR-Reihe „mare tv“ erworben. „Die Ustica-Verschwörung“ (60’), eine Dokumentation über den mysteriösen Flugzeug-absturz vor 30 Jahren, verzeichnet weltweit großes Interesse, insbesondere bei den Italienern. Die Südländer haben Lizensierungen für insgesamt acht Dokumentationen zugesagt. Eine weitere Erfolgsmeldung ist die Nominierung von „Amerikas geheimer Krieg in Laos – Die größte Militäroperation der CIA“ (52’) für den Rockie Award beim Banff World Television Festival 2010 in der Kategorie „Best Political Documentary“, einem der bedeutendsten Preise der Filmbranche. Mithilfe von Zeitzeugen und bisher unveröffentlichem Material zeichnet die Gemeinschaftsproduktion von NDR, WDR und arte die CIA-Operation gegen Laos in den 60er und 70er Jahren nach. Die Dokumentation stieß auch auf der MIPTV auf internationalen Zuspruch. 35 Programmverantwortliche sichten den gerade fertig-gestellten Film. Italien hat sich die Linzensrechte bereits gesichert.
„Einmal mehr haben wir die Einkäufer aus aller Welt mit inhaltlich und technisch anspruchsvollen Geschichtsdokumentationen wie ‚Vom Pionier zum Millionär’ überzeugen können,“ zieht Silke Spahr, Geschäftsführerin der united docs, eine positive Bilanz der diesjährigen MIPTV. „Besonders freuen wir uns über die Nominierung von ‚Amerikas geheimen Krieg in Laos’ für den Banff Award. Den Titel in der Kategorie „Best Political Documentary“ zu gewinnen, hätten die Produzenten, Autoren, Redakteure und ihre Teams verdient. Mit der außergewöhnlichen Dokumentation ist es ihnen gelungen, ein internationales Publikum zu bewegen und ein wenig Licht in die Methoden der CIA zu bringen.“

