united docs – mit Porträts historischer Persönlichkeiten auf Erfolgskurs
Köln/Budapest, 16. Juli 2009 – Der deutsche Dokumentationsvertrieb united docs blickt zufrieden auf die führende Filmmesse für den mittel- und osteuropäischen Raum zurück. Insbesondere die Filme über historische Persönlichkeiten erfreuten sich großer Nachfrage auf der DISCOP in Budapest. Die HD-Produktion „Hitler & Stalin“ (90’/2x52’) knüpft an den Erfolg des vielfach platzierten Vorgänger-Titels „Hitler & Mussolini“ (90’/2x52’) an. Das Porträt der deutsch-russischen Feindschaft ist bereits nach Polen, Tschechien, Litauen und Slowenien sowie nach Frankreich und Skandinavien lizenziert. Zudem liegen für beide Titel Lizenzanfragen von verschiedenen DVD-Vertrieben dieser Verkaufsgebiete vor. Das erfolgreichste Neuprojekt der united docs heißt „Molotow – der Mann hinter dem Cocktail“ (52’/90’). Der HDTV-Film über den Sowjetischen Außenminister unter Stalin wird 2010 fertiggestellt, ist aber bereits u.a. in die Schweiz und die Slowakei sowie nach Finnland, Frankreich und Spanien vorverkauft. Alle drei Geschichtsdokumentationen stammen vom Erfolgsteam rund um Regisseur Ulrich H. Kasten. „Insbesondere in Krisenzeiten fragt man nach Hintergründen. Unsere Porträts über welthistorisch bedeutsame Staatsmänner lassen Geschichte lebendig werden. Sie zeigen die Menschen hinter der Macht und geben dem Zuschauer Antworten und neue Einsichten,“ erklärt Silke Spahr, Geschäftsführerin der united docs, den Verkaufserfolg der beiden Dokumentationen, die den Zahn der Zeit treffen.
„Hitler und Stalin - Porträt einer Feindschaft“ ist ein Doppelporträt, das dicht an den Protagonisten bleibt und deren Paranoia nachgeht. Die Erzählweise ist darauf ausgerichtet, Aktion und Reaktion beider Diktatoren zu einem politpsychologischen Drama zu steigern, dessen Spannung zunimmt und in einer Katastrophe endet. Durch Parallelmontage des zum Teil unveröffentlichten Materials aus internationalen Archiven und Gegenwartsaufnahmen an Originalschauplätzen entsteht – geradezu spielfilmartig – ein bedrängendes Bild: Hitler und Stalin sind entgegengesetzte Pole im Geiste, doch Brüder im Blute. Der Film blickt erhellend auf personenkultische Parteienstaaten, Terroregimes, Kommandowirtschaften, Lagersysteme und militärische Supermächte. Er beleuchtet Phänomene, die das 20. Jahrhundert erschütterten, total veränderten und bis ins 21. Jahrhundert nachwirken.
„Molotow – Der Mann hinter dem Cocktail“ macht Geschichte lebendig. Molotow gehört zu Stalins engstem Führungskreis. Als langjähriger Sowjetischer Außenminister verkündet er der Welt die politischen Entscheidungen, die hinter den Kreml-Mauern gefällt werden. Er verhandelt mit Hitler und Göbbels, mit Roosevelt und Churchill. Während des zweiten Weltkriegs ist er Moskaus Abgesandter für die Gespräche mit den westlichen Allierten. Nach Stalins Tod bleibt Molotow Stalinist und zunächst auch Außenminister. Er wird aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen und erst zwei Jahre vor seinem Tod rehabillitiert. 1986 stirbt Molotow im Alter von 96 Jahren. Die Dokumentation skizziert ein Politikerleben mit üblen, seltsamen und traurigen Phasen. Niemand anders im 20. Jahrhundert hielt so lange an der sowjetischen Vergangenheit fest wie Molotow. Der Film folgt derselben Ästhetik wie Ullrich Kastens erfolgreiche Dokumentationen „Hitler & Mussolini“ sowie „Hitler & Stalin“. Besonders der durchdachte Einsatz von Archivmaterial prägt den bildgewaltigen Stil, der historisches Weltgeschehen wieder zum Leben erweckt.

